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Einkaufen

Der neue Oberland Märt wird sich gut in die bestehende Umgebung integrieren. Mit der Mischnutzung aus Einkaufen, Wohnen und Arbeiten stellt er eine Bereicherung für Wetzikon dar. 

Bummeln und Geniessen

Das neue Einkaufszentrum wird der Bevölkerung ein vielfältiges Einkaufs- und Dienstleistungsangebot inmitten der Stadt bieten und mit attraktiven Verweilzonen sowie einem breiten Gastronomieangebot auch als Treffpunkt dienen. Neben dem Migros-Supermarkt werden künftig das Migros-Restaurant mit integriertem Take-Away sowie ein SportXX- und ein Melectronics-Fachmarkt im Einkaufszentrum zu finden sein.

Platz für weitere Läden von Drittanbietern schafft der Auszug des Do it + Garden Migros, der voraussichtlich im Frühling 2022 gemeinsam mit einem Migros- Supermarkt an der Hofstrasse in Wetzikon eröffnet werden kann. 

Viel Frische im Migros-Supermarkt

Eine attraktive Sortimentspräsentation auf mehr als 4000 m2 Verkaufsfläche, eine weitläufige Früchte- und Gemüseabteilung, bediente Fleisch-, Fisch- und Käsetheken sowie eine vielfältige Auswahl feiner Produkte für die Verpflegung unterwegs – all dies und mehr erwartet die Kundinnen und Kunden im neuen Migros-Supermarkt. 

Gemütliches Migros-Restaurant

Zum Geniessen und Verweilen wird ein modernes, helles Migros-Restaurant auf mehr als 600 m2 mit gemütlichen Sitzplätzen innen wie aussen einladen. Die Gäste werden hier während der gesamten Öffnungszeit ein vielfältiges, stets frisches Angebot für jeden Geschmack sowie für den kleinen wie für den grossen Hunger finden.

Kompetente Beratung in den Fachmärkten SportXX und melectronics

Im melectronics werden die Kundinnen und Kunden eine breite Auswahl an Unterhaltungs- und Haushaltselektronik-Produkten führender Markenhersteller sowie etablierter Eigenmarken finden. Im breiten und attraktiven Sortiment des SportXX für diverse Sportarten findet sich eine grosse Auswahl an internationalen Marken- sowie Eigenmarkenartikeln der Migros für diverse Sportarten und Outdoor-Aktivitäten. Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt die kompetente Beratung dafür, dass jeder das optimale Produkt findet. Zahlreiche Dienstleistungen runden das Angebot ab.

Wohnen

Im neuen Zentrum werden 93 komfortabel ausgestattete 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen im Minergie-Standard erstellt. Diese bieten mit grossen Fensterflächen, hochwertigen Materialien und Geräten sowie der Nähe zu Geschäften, Restaurants und Freizeitangeboten im Zentrum von Wetzikon höchsten Wohnkomfort, der begrünte Innenhof lädt zum Entspannen ein.

Die Einbindung von Wohnflächen im Neubau des Oberland Märts ermöglicht einerseits eine bessere Nutzung des beanspruchten Bodens. Andererseits werden die Bewohnerinnen und Bewohner dafür sorgen, dass das Zentrum auch abends und am Wochenende, wenn die Geschäfte geschlossen sind, belebt ist.

Architektur

Projektentscheid und Architekturbüro

Die Migros Ostschweiz hatte in einem Studienauftrag acht Architekturbüros eingeladen, einen Projektentwurf unter bestimmten Vorgaben auszuarbeiten. Wichtige Kriterien für die Beurteilung der eingereichten Projektstudien waren die Eingliederung des Baukörpers in die Umgebung sowie eine nachhaltige, den Minergie-Standard-Anforderungen entsprechende und behindertengerechte Bauweise. Ebenso galt es, eine wirtschaftliche Lösung mit Blick auf die Bau-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu entwickeln. Das Beurteilungsgremium, dem Migros-interne und externe Personen angehörten, entschied sich nach intensiver Diskussion für das Projekt der Architekten D. Jüngling & A. Hagmann aus Chur. Das Projekt überzeugt insbesondere durch seinen sensiblen Umgang mit dem angrenzenden Stadtraum.

Projektbeschrieb

Wetzikon entwickelte sich aus einem linear, entlang den wichtigsten Strassenzügen angelegten Dorf als netzartige Verdichtung, zu einer flächigen Siedlungsstruktur. Dies kann in der Situation des Zürcher Oberland Marktes gut abgelesen werden. Die Tiefe der Grundstücke zwischen Bahnhofstrasse und Bahndamm eröffnet ein Bebauungsfeld, dass in seiner städtebaulichen Weiterentwicklung die historische Gebäudezeile entlang der Bahnhofstrasse als erste Bauzeile erhalten und im rückliegenden Teil einen neuen baulichen Massstab etablieren lässt. So entsteht eine Nahtstelle, die als Begegnungszone hinter der Bahnhofstrasse dem Langsamverkehr sowie den Fussgängern vorbehalten ist und so eine neue Tiefe des öffentlichen Raumes entstehen lässt, deren Aufenthaltsqualität zur Bereicherung des Zentrums von Wetzikon werden soll.

Die Volumetrie des Einkaufszentrums wird im städtebaulichen „Abdruck“ so angepasst, dass der Baukörper im Süden als attraktive Adresse diese zweite räumliche Verbindunglinie in seiner Lage und baukörperlichen Proportion aufnimmt und mit dem bestehenden Platz räumlich bis über die Bahnhofstrasse verknüpft. So wird dieser Platz zum Katalysator des neuen netzartigen Aussenraums entlang der Bahnhofstrasse. Ebenso wird die wichtige Verbindung in die nördlichen Wohngebiete hinter dem Bahndamm aufgenommen und als attraktive Wegbeziehung mit eigenem direktem Eingang in das Einkaufszentrum sowie aber auch als Adresse und Zugang der neuen Wohnungen über dem Sockel der Verkaufsgeschäfte gestärkt. Es entsteht so eine neue direkte Achse für Fussgänger und Velofahrer ins Zentrum von Wetzikon, die mit ihrer neu geschaffener hoher Aufenthaltsqualität jedoch auch der angelagerten Wohnnutzung Raum bietet und für eine gesunde, lebenswerte Durchmischung verschiedener Nutzungsformen sorgt.

Architektonische Themen für den Baukörper

Die Aufstockung der Wohngeschosse erfolgt als eine flächige Volumenkomposition, die sich mit dem Baukörper des Einkaufszentrums darunter zu einer in sich geschlossenen Figur verbindet. Die Aussenkanten der bestehenden Baumasse werden präzisiert, und mit den Plätzen und Aussenräumen des Stadtkörpers verknüpft. Die Gliederung und Setzung der Baukörper korrespondiert mit den verschiedenen Körnigkeiten und Massstäben des städtebaulichen Umfeldes und lässt so trotz der Grösse des Baufeldes eine differenzierte Wahrnehmung der verschiedenen Stadtseiten entstehen. Die Einheit des Gesamtbaukörpers wird mit einer durchgehenden Ästhetik und architektonischem Ausdruck entwickelt. So werden die Nutzungsteile zugunsten einer massstäblichen Wirkung aller gestalterischen und funktionalen Elemente überformt und zu einer architektonischen Sprache verdichtet. Ziel ist es, mit einer differenzierten Gliederung den unterschiedlichen Anforderungen einen ortgerechten Ausdruck zu verleihen und diese in ein gemeinsames architektonisches Bild zu überführen.

Konstruktion und Fassadenaufbau

Zentrales Kriterium für das Erscheinungsbild ist das Zusammenspiel der für das Einkaufszentrum im Sockelbaukörper verwendeten Gestaltungselemente mit denen des Aufbaus der Wohngeschosse zur gemeinsamen Baukörperwirkung. Ausgangspunkt für die Materialisierung ist die Baustruktur als Massivbauweise in Kombination von vorfabrizierten Betonelementen und Klinker-Fassadenelementen als Füllungen. Dazu wird ein Gliederungsprinzip aus Pfeilern, Rippen, Unterzügen und Füllungen erarbeitet, das als Ordnungssystem grosse Freiheiten für die Lage und Grösse der Fassadenöffnungen zulässt. Mit der Vertiefung der Fassadenkonstruktion konnten weitere Differenzierungen im Bild und im Ausdruck der Fassade erarbeitet werden. So werden mit heutigem Stand alle Fassadenteile handwerklich erstellt und verarbeitet. Die Differenz der Herstellung zeichnet sich durch den Ort und die technischen Möglichkeiten aus. So sind vor Ort gefertigte Fassadenpartien im Wechsel mit in der Fabrik vorgefertigten Elementen geplant. Die Materialität bleibt mit Klinker und Beton konstant und wird durch die Art der Herstellung und Verwendung in der Oberfläche jedoch jeweils eine leicht andere Wirkung erhalten. Die angestrebte Farbigkeit der Fassadenelemente versucht die vorherrschende Stimmung und Materialität des angrenzenden Umraums aufzunehmen und in zeitgemässer Weise zu reflektieren.

Erschliessungskonzept Wohnungen

Die lineare Baukörperform der aufgebauten Wohngeschosse auf den Sockelbaukörper formt den zentralen Raum des grossen gemeinsamen Wohnhofes. Die sich am Rand befindlichen vertikalen Erschliessungen führen auf diese gemeinsame Wohnhofebene sowie auch direkt auf die Geschosse der Wohnungen. Sie binden sowohl den umlaufenden Erschliessungsweg als auch den erwähnten zentralen Hof in eine effiziente wie auch kommunikative Erschliessungsstruktur zusammen. Die angebotenen Wohnungstypologien reagieren auf diese Erschliessungsstruktur und den mittigen Wohnhof mit einer mehrheitlich durchlaufenden Raumstruktur der zentralen, öffentlicheren Wohnräume. Die Laubengänge werden mit Licht- und Eingangshöfen kombiniert und schaffen so eine nötige Privatheit vor den Wohnungen.

Die Wohnungen aller Geschosse sind an den gemeinsamen, nach Südosten geöffneten “Wohnhof“ angegliedert, der so zur durchgrünten Mitte der Wohnanlage wird. Dieser gemeinsame Aussenraum wird durch gemeinschaftliche Einrichtungen, Spielbereiche, diverse Aufenthaltszonen und Nutzungsbereiche attraktiver gemacht und so zum qualitätsvollen Herzstück der neuen Wohnanlage.

Zum Stadtraum sind eigentliche Stadtterrassen vorgesehen, die die Intimität des privaten Grünraums aufbrechen und Raum lassen für eine Weitsicht und den Austausch mit dem angrenzenden Stadtraum von Wetzikon. Diese Stadtterrassen werden neu mit einer öffentlichen Treppe, die auch für die Entfluchtung der Geschäftsgeschosse des Sockels genutzt wird, direkt an den Stadtraum angeschlossen. So kann die Wohnterrasse auch für eine Interaktion zwischen den Bewohner des Oberland Märts und den Anwohner der Stadt Wetzikon dienen. Die Stadtterrasse im Norden wird neu auch mit dem umlaufenden Laubengang gefasst und erhält zusätzlich eine gemeinsame Aussentreppe für die zentrale, schnelle Erschliessung der Wohnhofebene mit den beiden oberen Wohnungsgeschossen.

Erschliessung

Das bestehende Parkhaus wird rückgebaut und durch eine neue zweiteilige Parkierungsanlage ersetzt. Diese Strategie ermöglicht es, den Hauptbaukörper des Einkaufszentrums, der bis anhin die vorgegeben Höhen des Parkhauses berücksichtigen musste, aus der überhöhten Lage zu befreien und auf den durchgehenden Stadtboden entlang der Bahnhofstrasse zu setzten. Dies schafft ein direktes ebenes Erschliessen der Verkaufsflächen im Erdgeschoss über den weiten Platz zur Bahnhofstrasse sowie aber auch zu dem durchgehenden rückwertigen Erschliessungsraum, der als städtisches Potential eine neue Qualität des Aufenthalts und öffentlichen Lebens in das Zentrum von Wetzikon bringen soll. Gleichzeitig wird es möglich, die Verbindungsachse ins nördlich angrenzende Wohngebiet direkt an den zentralen Platz anzuschliessen und mit den beiden zentralen Treppenhäusern der neuen Wohnanlage sowie einem weiteren Eingang ins Einkaufscenter als neuen Aufenthalt- und Begegnungsort zu beleben.

Die Parkierung wird neu zweigeteilt. Im Untergeschoss finden alle Parkplätze für das Einkaufszentrum Platz und werden direkt an die vertikale Erschliessung der zweigeschossigen Mall angebunden. Die weiteren Parkplätze für das Personal sowie für die Mieterinnen und Mieter der neuen Wohnungen werden mit separater Einfahrt im zweiten Obergeschoss platziert. Das so entflochtene Verkehrsregime lässt auf der Nordseite des Areals zum Bahndamm hin noch die Möglichkeit zu auf eine eventuell neue generelle Verkehrsführung der Stadt Wetzikon, ohne grosse Änderungen, reagieren zu können.

Die Anlieferung ist neu nördlich zum Bahndamm platziert und ist durch die darüber liegenden Geschosse überdacht und mit grossen Toranlagen geschlossen. So kann die Ver- und Entsorgung des grossen Einkaufszentrums ohne Störungen der Nachbarschaft erfolgen. Die Zu- und Ausfahrt erfolgt jeweils über die Pappelnstrasse.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit umfasst drei Dimensionen: Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie. Die Migros Ostschweiz ist darum bemüht, ein sinnvolles Gleichgewicht dieser Dimensionen innerhalb eines jeden Bauprojekts zu vereinen, so dass ein maximaler nachhaltiger Nutzen entsteht.

Der Neubau des Oberland Märts wird das Quartier mit seinen Geschäften, Büros, den Wohnungen sowie dem öffentlich zugänglichen, begrünten Innenhof beleben. Es werden Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, zentrale und komfortable Wohnungen und Grünflächen geschaffen. Weitere ökologische Aspekte sind die vorwiegend aus erneuerbaren Energien erfolgende Wärmeversorgung sowie die begrünten Dachflächen. Eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Wohnbauten wird einen Teil des Energiebedarfs von Verkauf und Wohnungen liefern, die Beheizung erfolgt über Erdsonden. Die Gesamtkonzipierung des Gebäudes bezüglich Logistik, Infrastruktur, Nutzflächenanteil und Inbetriebhaltung lässt eine gute Wirtschaftlichkeit erwarten. Auch dieser Aspekt trägt seinen Teil zur Nachhaltigkeit des Projekts bei.

Standort

Grundrisspläne

Provisorium

Während der Bauzeit wird die Migros Ostschweiz auf dem Areal Färberwisen im Stadtzentrum einen provisorischen Laden mit 86 Kundenparkplätzen und ausreichend gedeckten Veloabstellplätzen betreiben. Das Angebot wird kleiner als im Oberland Märt selbst sein, aber eine gute Auswahl für den täglichen Bedarf bieten. Der Migros-Supermarkt wird mit rund 2'000 m2 Verkaufsfläche und das Migros-Restaurant mit circa 150 Sitzplätzen ebenso vertreten sein wie einzelne Partnergeschäfte. Aktuell laufen dazu die Gespräche mit den einzelnen Geschäften. Als zusätzliche Alternative für den Supermarkt bietet sich der künftige Standort an der Hofstrasse in Wetzikon an.

Termine

Voraussichtlicher Ablauf Neubau Oberland Märt (ohne Einsprachen und andere Verzögerungen)

Einreichung Baugesuch Oberland Märt und Provisorium Dezember 2020
Baubeginn Provisorium Frühling 2022
Eröffnung Provisorium und Start Neubau Oberland Märt    Frühling 2023
Eröffnung Oberland Märt Frühling 2026